Acht Klubs stehen für ein Jugend-Konzept:
JSG Badem ist führend in der Eifel

 

Bericht im Wochenspiegel - Internet am 08.10.2008

Acht Klubs stehen für ein Jugend-Konzept: JSG Badem ist führend in der Eifel
 

Für eine Motivationsspritze bei den A-Junioren der JSG Badem soll die Trikotspende von Maler Marco Berger aus Lasel sorgen.
Foto: Arens

07.10.2008 - Neidenbach

Weg vom Kirchturm- und Konkurrenzdenken, ganz im Sinne einer nachhaltigen Förderung des Fußball-Nachwuchses: So ist das Handeln bei der Jugendspielgemeinschaft Badem geprägt - die derzeit die Topadresse in der Eifel ist.
Nicht weniger als acht Vereine sind seit dem vergangenen Jahr in der JSG Badem zusammen geschlossen. Von der C- bis zur A-Jugend (13 bis 18 Jahre) machten der SV Badem, der SV Kyllburg, der SV Gindorf, der VfL Neidenbach, der SV Neuheilenbach, der SC Malbergweich, der FC Metterich und der SK Seinsfeld vor allem aus einem Grund gemeinsame Sache: Den Fußball-Talenten will man mit der Kräftebündelung vor Ort in einer möglichst hohen Spielklasse gute Entwicklungsmöglichkeiten geben. Die B- und A-Jugendlichen gehen sogar in der Rheinlandliga an den Start, können sich so Woche für Woche mit de Pendants aus Mayen, Koblenz, Neuwied oder Salmrohr auseinander setzen. Wer es nicht in die erste Garnitur packt, kann sich in den jeweiligen zweiten Mannschaften beweisen. Somit kommt die JSG Badem zwischen der C- und der
A-Jugend auf sechs Teams mit derzeit exakt 129 Aktiven. Regelmäßige Sitzungen der Trainer sorgen für den wichtigen Austausch untereinander. „Die Arbeit läuft trotz vielen beteiligten Klubs reibungslos ab“, berichtet Kurt Heinz, der gemeinsam mit Theo Marx  die AII-Junioren trainiert.
Dass im A- und B-Jugendbereich die Rheinlandliga eine enorme Herausforderung für die heimische JSG darstellt, bringt Hermann Heinz, gemeinsam mit Thomas Löw zuständig für A-Junioren, auf den Punkt: „Wir sind zu den Auswärtsspielen am Rhein oder im Westerwald oft mehrere Stunden im Bus unterwegs - und treffen dann auf Gegner, die zum Teil von einem halben Dutzend Trainern und Betreuern umsorgt werden.“ Nur drei Punkte aus den ersten vier Spielen in der höchsten Spielklasse des Rheinlandes bedeuten für die Schützlinge von Hermann Heinz und Thomas Löw zwar einen Fehlstart, mit viel Trainingseifer (die Beteiligung liegt bei über 80 Prozent), einer ausgeprägten Kameradschaft und einer großen Zuschauerunterstützung (für die Heimspiele in der Hinserie in Neidenbach wurden alleine 49 Dauerkarten verkauft, meist kommen über 100 Fans) will sich der Aufsteiger aber steigern.
Ähnlich verhält es sich bei den von Michael Müller (gleichzeitig JSG-Jugendleiter) und Rudi Reinhard gecoachten B-Junioren, die derzeit in der Rheinlandliga ebenfalls am Tabellenende rangieren.
Wichtige Spiele stehen am Samstag, 18. Oktober, auf dem Plan: Um 15 Uhr hat es die B-Jugend in Badem mit TuS Koblenz II zu tun, um 17 Uhr, empfängt die A-Jugend in Neidenbach den FSV Salmrohr.                                         aa
 

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