NEIDENBACH. (mab) Wie Vater
Heinz in vergangenen Jahrzehnten, entwickelt sich auch Stefan
Krämer zu einem Führungsspieler in der Mannschaft der SG
Neidenbach/Malbergweich. In dieser Saison will Krämer den
Klassenerhalt packen, irgendwann aber wieder in der Bezirksliga
spielen.

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Der Neidenbacher Stürmer Stefan Krämer (links) ist mit elf
Treffern Dritter der Torjägerliste der Kreisliga A.
TV-Foto: Archiv/Willi Speicher |
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In den 80er- und Anfang der
90er-Jahre spielte Heinz Krämer als Torwart beim VfL Neidenbach in
der Bezirksliga. Seine damalige Devise war es immer, die volle
Leistung abrufen, die Kollegen zu motivieren und der
Hintermannschaft sicheren Halt geben. Nun tritt Sohn Stefan mit
tollen Leistungen immer mehr in die großen Fußstapfen und eifert
dem Vater beim heutigen A-Ligisten SG Neidenbach/Malbergweiuch
nach.
In der Saison 1991/1992 hatte
Stefan – damals als F-Jugendspieler – beim VfL Neidenbach
angefangen und wurde gleich im ersten Jahr Landratspokalsieger und
Kreismeister. Er durchlief fortan alle Jugendmannschaften bis hin
zur A-Jugend und feierte mit seinem VfL einige weitere Erfolgebei
Landratspokal, Super-Cup-Spielen und bei Kreismeisterschaften. An
diesen Siegen war Stefan Krämer als Außenstürmer mit seinen Toren
beteiligt.
Mit 18 Jahren schaffte er in der
Saison 2002/2003 den Sprung in die ersten Mannschaft seines
Heimt-Vereins, obwohl er noch für die A-Jugend spielberechtigt
gewesen wäre. Stefan Theis, damaliger Trainer der Senioren-Elf,
hatte aber sein fußballerisches Talent auch frühzeitig erkannt und
setzte ihn in der Vorrunde immer wieder sporadisch ein. In der
Rückrunde gehörte Krämer dann bereits zum festen "Stammpersonal"
der SG Neidenbach. Natürlich waren seine Leistungen in der ersten
A-Liga-Saison noch nicht konstant, doch Trainer und
Mannschaftkollegen gestanden dem jungen Spieler das natürlich zu.
In den Folgejahren sollte sich
dies aber ändern. Stefan erinnerte sich daran, dass er mit
Training und Fleiß für die Mannschaft eine große Stütze werden
kann. Bereits in der Saison 2005/2006 trug er mit acht Toren zum
Klassenerhalt bei.
Der absolute Durchbruch ist ihm
in der laufenden Saison gelungen. Da Stürmer in der Regel immer an
den Toren gemessen werden, ist ihm dies bisher in beeindruckender
Weise vollauf gelungen. Mit elf Toren liegt er auf Platz drei der
Torschützenliste in der höchsten Spielklasse im Kreis Eifel.
Stefan fühlt sich in der
Mannschaft sehr wohl, hat zu seinem Trainer Raymund Eichner und
allen Mannschaftskollegen ein gutes Verhältnis. Absteigen möchte
er nicht, da er der Meinung ist, dass die Mannschaft das Potenzial
hat, den Klassenerhalt zu sichern.
Die Frage nach einem sportlichen
Wunsch beantwortet er mit einem nochmaligen Aufstieg in die
Bezirksliga. Auch die laufenden Gespräche bezüglich der Gründung
einer Reservemannschaft werden von Stefan sehr begrüßt, da zurzeit
nicht immer alle Spieler eingesetzt werden können, in der Reserve
dann aber regelmäßig Spielpraxis haben werden.