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Die neue Vorstandsmannschaft des Fußballkreises Eifel mit den
Vertretern des Fußballverbands Rheinland: Jakob Schoden, Fritz
Skambraks (beide Staffelleiter), der zweiter Verbandsvorsitzende
Rudi Schäfer, Schiedsrichteransetzer Andreas Thielen, Sachbearbeiter
Amandus Thurn, Mädchenreferentin Silvia Lenz, Referent für Freizeit-
und Breitensport Walter Neuerburg, Staffelleiter Johann Carls,
Kreisvorsitzender Jakob Schmitt, Internetbeauftragter Johann Hermes,
Staffelleiter Norbert Lexen, Jugendleiter Walfried Hacken,
Schiedsrichterobmann Hans-Dieter Jardin, Verbandsvorsitzender Walter
Desch, Schiedsrichteransetzer Daniel Welter. Foto: Lothar Kolling
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Jakob Schmitt (Gilzem) ist für weitere drei Jahre
Vorsitzender des Fußballkreises Eifel gewählt. Bei der Kampfabstimmung gegen
seinen Kontrahenten Hans Croy (Bitburg) ging er beim Kreistag in Lissingen
mit 314 zu 180 Stimmen aus der Wahl hervor. Insgesamt 494 Vereinsvertreter
stimmten über den Vorsitz ab. "Die Sitzung ist so stark besucht, wie sonst
nirgends im gesamten Verband", äußerte sich der Präsident des
Fußballverbandes Rheinland, Walter Desch, lobend über das volle Haus. Er war
zum Wahlleiter bestimmt worden.
Nach den Grußworten und Berichten, bei denen auch ausführlich auf die
Chancen der Nationalmannschaft bei der WM eingegangen wurde, stand die Wahl
des Vorsitzenden an. Bis dahin verlief die Sitzung ohne Zwischenfälle, dann
aber flammten die Rivalitäten zwischen den Kandidaten noch einmal auf, als
sie sich um den Vorsitz bewarben.
Zunächst der Herausforderer Hans Croy: Er stellte in Kurzform seinen
Pläne vor, was in der Arbeit des Fußballkreises verbessert werden solle, und
richtete dabei eindringliche Worte an die versammelte Fußballgemeinde: "Wir
wollen die Arbeit des Vorstandes fortführen, aber einiges anders machen, und
hätten gerne mit dem Vorstand zusammengearbeitet – auch bei den
Personalfragen."
Zur Kampfabstimmung hätte es nicht kommen müssen, führte Croy weiter aus.
Dass drei Kandidaten aus seinem Lager in den Jugendausschuss einzogen seien,
zeige, dass an der Kreistagsarbeit Verbesserungsbedarf bestünde.
Jakob Schmitt, der danach sprach, nutzte die Gelegenheit, den "völligen
Unsinn" – wie er fand – wieder zurecht zu rücken und griff nochmals die
Wahlen zum Jugendausschuss im Prüm auf: "Lexen ist für unser Team in den
Ausschuss gekommen, Lenz ist es egal und Skambraks ist von uns vorgeschlagen
worden."
Lexen jedenfalls entzog sich im Gespräch mit dem TV nach der Wahl
dem Tauziehen um seine Person: "Mir hat die Arbeit Spaß gemacht. Deshalb bin
ich wieder angetreten", sagte der Jugend-Staffelleiter, der im Mai erneut
gewählt worden war.
Präsident Desch zückte derweil sinnbildlich die gelbe Karte und zeigte
sich enttäuscht über die eine oder andere Unsportlichkeit des Abends:
"Manchmal wird mit viel Dreck geschmissen, der dann nicht mehr weg geht." Im
Sport müsse man sich doch verstehen, fand Desch weiter und: "Wir wollen
hoffen, dass ihr euch wieder vertragt."
Neben der Wahl zum Vorsitzenden wurden außerdem weitere Posten im
Vorstand besetzt: Jakob Schoden (Üdersdorf) als Staffelleiter, Daniel Welter
(Neuerburg) als Schiedsrichteransetzer und Hans Dieter Jardin (Esch) als
Kreisschiedsrichterobmann. Der Jugendausschuss, der im Mai in Prüm gewählt
worden war, wurde einstimmig als Teil des Vorstandes bestätigt.
Inhaltlich wollen Kreis und Verband den Frauenfußball forcieren und
Pöbeleien gegenüber Schiedsrichtern vom Spielfeldrand aus stärker Einhalt
gebieten, insbesondere denen von Trainern und Eltern. Künftig sei hierbei
mit größeren Strafen zu rechnen, hieß es.