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Ein Spiel wie das
Wetter
Sportfest in Neidenbach: Prüm
und Trier trennen sich 1:1
SVP-Coach Maas:"Guter Einsatz"
NEIDENBACH. Ein Testspiel
der mäßigeren Art: In Neidenbach trennten sich Oberligist SV Prüm und
Regionalligist Eintracht Trier 1:1 (1:1).
Besonders gut gelaunt war Eintracht-Trainer Paul Linz nicht
nach dem Testspiel gegen den Oberligisten Prüm. So fiel auch seine
Antwort auf die Frage eines anwesenden Journalisten eher barsch aus:
,,Sind Sie zufrieden mit der Leistung Ihrer Mannschaft?", wollte
dieser wissen. Dafür gab's von Linz einen bösen Blick und die noch bösere
Gegenfrage: ,,Können Sie nicht eine noch dümmere Frage stellen?".
Nein, so richtig glücklich war der Trierer nicht nach dem Spiel seiner
Jungs. Er hätte auch keinen Grund dazu gehabt: Um in den nächsten
Testspielen gegen den FSV Salmrohr (Samstag, 18.30 Uhr, in Trier) und
gegen den 1. FC Kaiserslautern zu bestehen, muss sich vor allem die
Kreativabteilung der Trierer etwas mehr einfallen lassen. ,,Die nächsten
Spiele sind richtungsweisend. Gegen Kaiserslautern wird sich zeigen, wie
gut wir dastehen", sagte Linz nach der Partie. Am heutigen Freitag
beenden die Trierer ihr Trainingslager an der Sportschule in Bitburg.
Maas zufrieden, Linz sauer
Zufriedener durfte SVP-Coach Heinz Maas mit der Vorstellung seiner
Mannschaft sein, die nach zwei Niederlagen (darunter ein 0:6-Debakel gegen
die FCK-Amateure) immerhin in der Abwehr solide arbeitete. Die Prümer
boten eine engagierte Leistung und
gingen sogar überraschend in Führung: Dem Elfmeter-Pfiff von
Schiedsrichter Johannes Fandel aus Utscheid ging zwar nur ein harmloser
Rempler von Catalin Racanel voraus, Schütze Rudolf Muchka war dies aber
egal: Der Prümer Neuzugang und frühere Regionallige-Spieler (Salmrohr,
Trier und Weismain) ließ Torhüter Ischdonat keine Chance.
Trier wachte nach dem Rückstand kurzzeitig auf und kam auch durch Stürmer
Danny Winkler zum verdienten Ausgleich: Michael Prus' Flanke von rechts
fand in Winkler einen dankbaren Abnehmer. In den 70 Minuten danach gab's
viel Regen, harte Zweikämpfe und wenig Fußball. Winkler erzielte ein
Abseitstor, hatte eine weitere Groß-Chance, und in der letzten Minute hätte
der ehemalige Prümer im Eintracht-Dress, Christian Kirf, den Siegtreffer
für sein neues Team erzielen können. Er scheiterte aber freistehend an
Torhüter Frank Fischer, der für den verletzten Andreas Paulus ins Spiel
gekommen war. Ein Sieg der Trierer wäre aufgrund der schwachen zweiten Hälfte
auch nicht verdient gewesen.
SVP-Trainer Maas sah gegenüber den letzten Testspielen einen Fortschritt
seiner Elf: ,,Organisation und Einsatz waren gut, aber im Spiel nach vorne
müssen wir uns noch verbessern." Neuzugang Muchka deutete zudem an,
dass er die erhoffte Verstärkung für den SV Prüm sein kann. Keinen
leichten Gegner erwartet der SV Prüm auch im nächsten Test- spiel gegen
den schottischen Erstligisten FC Kilmamock, der ebenfalls ein Trainigslager
in Bitburg bezogen hat: Die Begegnung am Samstag, 15. Juli, 17 Uhr, ist
einer der Höhepunkte des Sportfests in Rommersheim. Zum Abschluss der
Feier trifft am Sonntag, 16 Uhr, eine Eifelauswahl auf die
,,Sterntaler" Auswahl. Mit dabei in Rommersheim: Edgar Schmitt,
Harald Kohr, Werner Kartz und weitere frühere Spieler der Trierer
Eintracht. (Bericht:
TV-Mitarbeiter Andreas Feichtner)
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NEIDENBACH.
(AF) ,,Der Rasenplatz hier ist besser als unser Platz im
Moselstadion", hörte der Geschäftsführer des VfL Neidenbach, Peter
Hünten, Komplimente von den Trierer Fußball-Profis. Kein Wunder, dass
bei solchen Bedingungen auch höherklassige Mannschaften gerne den Weg in
die Eifelgemeinde finden. Zur Einweihung des Rasenplatzes im letzten Jahr
durfte der damalige Regionalligist FSV Salmrohr ran, Höhepunkt des diesjährigen
Sportfests des VfL, das noch bis Sonntag weitergeht, war das reizvolle
Derby zwischen dem Oberligisten SV Prüm und der Trierer Eintracht. 250
Zuschauer wollten die Partie sehen - ,,Das lag am schlechten Wetter, sonst
wären mehr Leute gekommen", stellte Hünten fest. Am Samstag darf
sich das Neidenbacher Publikum auf ein weiteres Spitzenspiel freuen: Der
Landesliga-Aufsteiger SG Badem/Kyllburg/Gindorf testet den FSV Salmrohr
(18.30 Uhr). Im Anschluss an die Partie treffen zwei B-Liga-Aufsteiger
aufeinander: Die SG Neidenbach/Malbergweich empfängt den Mehlentaler SV.
Auch im nächsten Jahr wird das Sportfest in Neidenbach wieder fußballerische
Leckerbissen bereit halten, verspricht Hünten. Der gebürtige Kölner,
der seit neun Jahren in Neidenbach lebt, weiß auch schon, wer kommen
soll: ,,Wir sind an einem hochklassigen Kölner Club dran."
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