Sport - Presseberichte
 

VEREINSPORTRÄT: Früchte der Jugendarbeit
24.11.2005

NEIDENBACH. (S.M.) Der Jugendtrend hat auch in Neidenbach Einzug gehalten. 16 Spieler aus dem Kader von Trainer Raymund Eichner sind nach 1980 geboren.
 

210 Mitglieder treiben Sport im VfL Neidenbach, der neben Fußball auch Gymnastik und Volleyball anbietet, seit 1991 besteht die Spielgemeinschaft mit Malbergweich. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Fußballabteilung. Insbesondere auf dem Jugendbereich. Die vielen jungen Spieler im Seniorenbereich, die sich in den vergangenen Jahren zu festen Größen entwickelten, sollen in den nächsten Jahren junge Nachfolger bekommen. Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Karl-Heinz Weis legen daher großen Wert auf die Jugendarbeit, deren absolutes Aushängeschild die C-Jugend ist. "Wir haben sehr gute Jugendbetreuer, die sich sehr engagieren, ihnen gebührt ein großer Dank, denn sie machen einen tollen Job."

Weis weiß, dass sich die Arbeit irgendwann im Seniorenbereich niederschlagen wird. Erst vor dieser Saison kamen vier junge Spieler neu in die Mannschaft von Neu-Coach Eichner. Insbesondere die schnelle Integration von Yuksel Akpinar beeindruckt Weis: "Wir haben mit ihm erstmals einen Ausländer in der Mannschaft. Wie schnell er in die Gemeinschaft aufgenommen wurde, war schon sehr gut. Zudem haben wir auch mit unserem SG-Partner Malbergweich eine sehr gute Kameradschaft. Die Jungs unternehmen oft etwas gemeinsam."

Das sportliche Abschneiden in der A-Klasse soll in diesem Jahr im Gegensatz zur Vorsaison verbessert werden. Nur knapp wurde in diesem Sommer die Klasse gehalten, obwohl die Mannschaft am Ende auf Platz acht abschloss.

Momentan sieht es ganz gut aus für die Truppe von Raymund Eichner. Platz fünf und eine kleine Siegesserie sollen mit in die Winterpause genommen werden. Die vergangenen Partien wurden bis auf die Niederlage gegen den Tabellenführer aus Bitburg erfolgreich gestaltet.

Wenn möglich, sollte das auch die letzte Niederlage für dieses Jahr gewesen sein.

Quellennachweis: Trierischer Volksfreund v. 25.11.2005